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Zebramädchens Gedicht möchte ich hier verlinken, weil es mir kommentierenswert scheint, ich aber auf keinen Fall ein Copyright verletzen will.

Auch andere Gedichte sind Zeitkapseln. Sie konservieren Gefühle, an die man sich ohne das Gedicht so nicht besinnen könnte. Es ist ein besonderes Gefühl, jung zu sein und irgendwie die Welt offen vor sich liegen zu haben.

Gedichte aus der Nachkriegszeit blickten – zum Teil – auch in die Zukunft. Neben dem Kahlschlaggefühl („Alles kaputt!“) gab es auch ein Gefühl der Befreiung aus der Unterdrückung durch die Nazis. Auch damals galt – unausgesprochen – für viele Hölderlins Aufforderung „Komm, ins Offene! Freund!“ Aber das, woran man dachte, wenn man die Welt offen vor sich liegen sah, war doch etwas anderes.

So viel als meine erste Reaktion.

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