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Veni Creator Spiritus

In meinem Herzen
werden Felsen gesprengt
schwarze Felsen des Hasses,
zürnender Schwermut.

In meinem Herzen
werden Straßen gezogen,
weiße Straßen des Friedens.

In meinem Herzen flattern Fahnen.
Mein Herz wartet und zittert –

(Ernst Ginsberg, 1904-1964)

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Sternkunde

schau

hinauf

tochter des himmels

die sterne sagen dir

das gestern

bleibt im morgen gegenwärtig

benno c. brands

Wie eine Alltagserfahrung Tiefendimension gewinnt.

Einerseits: Die Gegenstände des täglichen Gebrauchs sind morgen dieselben wie gestern. Eben: Alltag.

 Andererseits: Das, was wir erlebt haben, haben wir erlebt. Diese Tatsache lässt sich auch durch schreckliche folgende Erfahrungen nicht beseitigen. Aber auch psychologisch bleiben Erfahrungen in uns: Das Angenommensein (oder Nicht-Angenommensein) durch die Eltern. Das Ja zu uns durch ein Du. 

Dazu gibt es den Satz von Martin Buber:

 Von einem mitgeborenen Chaos umwittert schaut der Mensch heimlich und scheu nach einem Ja des Seindürfens aus, das ihm nur von menschlicher Person zu menschlicher Person werden kann; einander reichen die Menschen das Himmelsbrot des Selbstseins.“

 Freilich wenn der andere nicht mehr da ist, will das Chaos überhand nehmen. Das gilt es zu verhindern.

Doch die Erfahrung, dass man sein darf, hat man ja gemacht. Je größer der Verlust ist, desto mehr hat der andere zu dem beigetragen, was man ist. 

 Und jetzt im vorliegenden Gedicht die zeitliche Tiefendimension:

Das Gestern bleibt nicht nur in unserem Leben. Es bleibt auch für die Milliarden Jahre des Bestehens des Weltalls. Überall im Weltall ist gleichzeitig das Licht von Sternen zu sehen, das vor Milliarden von Jahren, vor vielen Millionen und wenigen Jahren oder Tagen oder Minuten von ihnen ausgegangen ist. Und das wird in Tausenden von Jahren so sein, wie heute und wie vor Christi Geburt. 

Vergangenheit bleibt gegenwärtig. Das ist die Kunde, die von den Sternen kommt.

 Ein kurzes Gedicht und doch mit dieser gewaltigen Dimension.

 Mit „Tochter des Himmels“ wird eine Gläubige natürlich besonders angesprochen. Aber auch für Atheisten gilt ja, dass sie „Sternenstaub“ in kurzfristiger lebendiger Form sind und Teil der Milliarden von Jahren währenden Gleichzeitigkeit von gestern und morgen.

So singet laut den Pillalu
Zu mancher Träne Sorg’ und Noth:
Och orro orro ollalu,
O weh des Herren Kind ist tod!

Zu Morgen, als es tagen wollt’,
Die Eule kam vorbei geschwingt,
Rohrdommel Abends tönt im Rohr.
Ihr nun die Totensänge singt:
Och orro orro ollalu.

Und sterben du? warum, warum
Verlassen deiner Eltern Lieb’?
Verwandten Stammes weiten Kreis?
Den Schrei des Volkes hörst du nicht:
Och orro orro ollalu.

Und scheiden soll die Mutter, wie,
Von ihrem Liebchen schön und süß?
Warst du nicht ihres Herzens Herz,
Der Puls der ihm das Leben gab?
Och orro orro ollalu.

Den Knaben läßt sie weg von sich,
Der bleibt und wes’t für sich allein,
Das Frohgesicht, sie sieht’s nicht mehr,
Sie saugt nicht mehr den Jugendhauch.
Och orro orro ollalu.

Da sehet hin an Berg und Steg,
Den Uferkreis am reinen See,
Von Waldesecke, Saatenland,
Bis nah heran zu Schloß und Wall.
Och orro orro ollalu.

Die Jammer-Nachbarn dringen her
Mit hohlem Blick und Atem schwer;
Sie halten an und schlängeln fort
Und singen Tod im Totenwort:
Och orro orro ollalu.

So singet laut den Pillalu
Und weinet was ihr weinen wollt!
Och orro orro ollalu,
Des Herren einziger Sohn ist fort.

Gedichtvortrag und Interpretation

Was ist Gott? unbekannt, dennoch

Voll Eigenschaften ist das Angesicht

Des Himmels von ihm. Die Blitze nämlich

Der Zorn sind eines Gottes. Je mehr ist eins

Unsichtbar, schicket es sich in Fremdes. Aber der Donner

Der Ruhm ist Gottes. Die Liebe zur Unsterblichkeit

Das Eigentum auch, wie das unsere,

Ist eines Gottes.

Martin Walser sagt dazu: „Hölderlin war einerseits offenbar imstande, die Welt zu erleben, zu erfahren, als sei sie noch nicht beschrieben. So unmittelbar im Natürlichen kann der die Physiognomie eines Gottes erfahren.“ (Walser: Lieber schön als wahr, ZEIT 4/2003, 16.1.03)

Eichendorff: Graf Arnold und der Schiffer

(aus dem Spanischen)

Wem begegnet‘ je solch Wunder,
Als Graf Arnold ist geschehn,
Da er am Johannesmorgen
Wollt am Meere jagen gehn?

Auf dem Meer ein Schifflein fahren
Sah er, als ob’s landen wollt,
Seiden seine Segel waren
Und das Tauwerk war von Gold.

Fing der Schiffer da zu singen,
Wunderbar zu singen an,
Daß die Wogen leiser gingen,
Wind hielt seinen Atem an;

Daß die Fische lauschend stiegen
Tief aus ihrem kühlen Haus,
Und die Vögel, die da fliegen,
Auf dem Maste ruhten aus:

„Durch die Einsamkeit der Wogen,
Schifflein, lenk dich Gottes Hand
An Gibraltars Felsenbogen,
An dem tück’schen Mohrenstrand.

Flandern gürten sand’ge Banken,
Bei Leon da steht ein Riff,
Wo schon viele Schiffe sanken,
Hüt dich Gott, mein schönes Schiff!“

„Schiffer!“ rief der Graf am Strande,
„Schiffer, lehre mich dein Lied!“ –
Doch der Schiffer lenkt‘ vom Lande:
„Lehr’s nur den, der mit mir zieht.“

Das Gedicht überraschte mich unter Eichendorffs Gedichten. Unerwartet und doch mit „Schifflein“ und „Einsamkeit“ genügend Eichendorffsch, dass ich nicht zureichend stutzig wurde. „Aus dem Spanischen“ erklärt’s.

LEBEN, LIEBE, TOD

Wenn das Leben ein Dschungel wär,
müsste meiner verschwenderisch grün sein,
voller Orchideen, mit Schmetterlingen,
bunten Kolibris, kreischenden Affen.
Aber ihren Platz hätten auch Panther,
züngelnde Schlangen und Skorpione.

Wenn die Liebe ein Gewässer wär,
wünsch ich mir meines kristallklar und rein,
quellkühl erfrischend, libellenumschwärmt,
tiefgründig, voller wimmelndem Leben,
aber manchmal auch nur träge fließend,
sich letztlich verströmend im großen Meer.

Wenn der Tod eine Mauer wär,
sollte meine nicht bedrohlich schroff sein,
sondern geheimnisvoll, grün überwuchert,
mit angelehnter Tür, wartend auf mich,
denn „wer stirbt, geht nach Hause“, sagt Gandhi,
„welch tröstlicher Gedanke!“ Auch für mich?

(Brigitte Jährling)

Reimlos und klar gegliedert, erschreckend und besänftigend, befremdend und überzeugend.
Will ich ein Skorpion? Die Affen kreischend, die Schlangen ständig züngelnd?
Erlebe ich Wasser als kristallklar und rein, das voll von wimmelndem Leben ist?
„Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser!“
Der Tod eine Mauer mit angelehnter Tür „wartend auf mich“?

Und doch: Leben und Liebe nur still und kristallklar?
Der Tod unerreichbar, nur für die anderen, nie für mich?
Ist er nicht als Geheimnis, als ungelöstes Rätsel, dessen Lösung wir einst erfahren werden, das, was wir brauchen? Nicht ein präzises Datum, mal unendlich weit weg, mal bedrohlich nah. In angsterfüllendem Wechsel, nie als Einladung, aus der Stunde zu schöpfen, was das Leben bereit hält?

Park Monceau

Hier ist es hübsch. Hier kann ich ruhig träumen.
Hier bin ich Mensch – und nicht nur Zivilist.
Hier darf ich links gehn. Unter grünen Bäumen
sagt keine Tafel, was verboten ist.

Ein dicker Kullerball liegt auf dem Rasen.
Ein Vogel zupft an einem hellen Blatt.
Ein kleiner Junge gräbt sich in der Nasen
und freut sich, wenn er was gefunden hat.

Es prüfen vier Amerikanerinnen,
ob Cook auch recht hat und hier Bäume stehn.
Paris von außen und Paris von innen:
sie sehen nichts und müssen alles sehn.

Die Kinder lärmen auf den bunten Steinen.
Die Sonne scheint und glitzert auf ein Haus.
Ich sitze still und lasse mich bescheinen
und ruh von meinem Vaterlande aus.

Kurt Tucholsky

Tucholsky war 1924 erst kurz in Paris, als er das Gedicht schrieb und unter dem Pseudonym Theobald Tiger veröffentlichte. Frankreich war damals nicht so von Krisen geschüttelt wie Deutschland 1923, als Stresemann und Ebert ihr Meisterstück in Krisenbewältigung leisteten. (Den Test, ob sie Hitlers Machtübernahme hätten verhindern können, hat die Geschichte nicht gemacht.)

Mehr zum Gedicht von Joachim Sartorius und in ZEIT 12/2016 Reisen, S.47 von Iris Radisch

Die Güte Gottes

Wie groß ist des Allmächtgen Güte!
Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt;
Der mit verhärtetem Gemüthe
Den Dank erstickt, der ihr gebührt?
Nein, seine Liebe zu ermessen,
Sey ewig meine größte Pflicht.
Der Herr hat mein noch nie vergessen;
Vergiß mein Herz auch seiner nicht.

Wer hat mich wunderbar bereitet?
Der Gott, der meiner nicht bedarf.
Wer hat mit Langmuth mich geleitet?
Er, dessen Rath ich oft verwarf.
Wer stärkt den Frieden im Gewissen?
Wer giebt dem Geiste neue Kraft?
Wer läßt mich so viel Glück genießen?
Ists nicht sein Arm, der alles schafft?

Schau, o mein Geist, in jenes Leben,
Zu welchem du erschaffen bist;
Wo du, mit Herrlichkeit umgeben,
Gott ewig sehn wirst, wie er ist.
Du hast ein Recht zu diesen Freuden;
Durch Gottes Güte sind sie dein.
Sieh, darum mußte Christus leiden,
Damit du könntest selig seyn!

Und diesen Gott sollt ich nicht ehren?
Und seine Güte nicht verstehn?
Er sollte rufen; ich nicht hören?
Den Weg, den er mir zeigt, nicht gehn?
Sein Will ist mir ins Herz geschrieben;
Sein Wort bestärkt ihn ewiglich.
Gott soll ich über alles lieben,
Und meinen Nächsten gleich als mich.

Dieß ist mein Dank, dieß ist sein Wille.
Ich soll vollkommen seyn, wie er.
So lang ich dieß Gebot erfülle,
Stell ich sein Bildniß in mir her.
Lebt seine Lieb in meiner Seele:
So treibt sie mich zu jeder Pflicht.
Und ob ich schon aus Schwachheit fehle,
Herrscht doch in mir die Sünde nicht.

O Gott, laß deine Güt und Liebe
Mir immerdar vor Augen seyn!
Sie stärk in mir die guten Triebe,
Mein ganzes Leben dir zu weihn.
Sie tröste mich zur Zeit der Schmerzen;
Sie leite mich zur Zeit des Glücks;
Und sie besieg in meinem Herzen
Die Furcht des letzten Augenblicks.

Christian Fürchtegott Gellert

Bertolt Brecht
Alles wandelt sich
Alles wandelt sich. Neu beginnen
Kannst du mit dem letzten Atemzug.
Aber was geschehen ist, ist geschehen. Und das Wasser
Das du in den Wein gossest, kannst du
Nicht mehr herausschütten.

Was geschehen ist, ist geschehen. Das Wasser
Das du in den Wein gossest, kannst du
Nicht mehr herausschütten, aber
Alles wandelt sich. Neu beginnen
Kannst du mit dem letzten Atemzug.

Ein dialektischer Text, der sich selbst infrage stellt? Dabei steht doch zweimal dasselbe da. Nur steht zwischen den beiden Aussagen, die wiederholt werden, ein aber. Und zwar jeweils vor der Aussage, die in der jeweiligen Strophe das letzte Wort hat.

Zum Vergleich ein Gedicht von

Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

 

„Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…“

und

„Alles wandelt sich. Neu beginnen
Kannst du mit dem letzten Atemzug.“

Zweimal ganz ähnliche Aussagen. Nur wo Hesse ein „vielleicht“ setzt und daraus – – ziemlich fragwürdig – eine Gewissheit ableitet: „Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…“ schreibt Brecht zweimal das Gleiche. Nur das Gewicht, das den Aussagen gegeben wird, verändert sich durch die Stellung der Aussagen im Gedicht.

So komme, was da kommen mag!

Solang du lebest, ist es Tag.

Und geht es in die Welt hinaus,

Wo du mir bist, bin ich zu Haus.

Ich seh dein liebes Angesicht,

Ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.

1

In der Gruft bei den alten Särgen

Steht nun ein neuer Sarg,

Darin vor meiner Liebe

Sich das süßeste Antlitz barg.

Den schwarzen Deckel der Truhe

Verhängen die Kränze ganz;

Ein Kranz von Myrtenreisern,

Ein weißer Syringenkranz.

Was noch vor wenig Tagen

Im Wald die Sonne beschien,

Das duftet nun hier unten:

Maililien und Buchengrün.

Geschlossen sind die Steine,

Nur oben ein Gitterlein;

Es liegt die geliebte Tote

Verlassen und allein.

Vielleicht im Mondenlichte,

Wenn die Welt zur Ruhe ging,

Summt noch um die weißen Blüten

Ein dunkler Schmetterling.

2

Mitunter weicht von meiner Brust,

Was sie bedrückt seit deinem Sterben;

Es drängt mich, wie in Jugendlust,

Noch einmal um das Glück zu werben.

Doch frag ich dann: Was ist das Glück?

So kann ich keine Antwort geben

Als die, daß du mir kämst zurück,

Um so wie einst mit mir zu leben.

Dann seh ich jenen Morgenschein,

Da wir dich hin zur Gruft getragen;

Und lautlos schlafen die Wünsche ein,

Und nicht mehr will ich das Glück erjagen.

3

Gleich jenem Luftgespenst der Wüste

Gaukelt vor mir

Der Unsterblichkeitsgedanke;

Und in den bleichen Nebel der Ferne

Täuscht er dein Bild.

Markverzehrender Hauch der Sehnsucht,

Betäubende Hoffnung befällt mich;

Aber ich raffe mich auf,

Dir nach, dir nach;

Jeder Tag, jeder Schritt ist zu dir.

Doch, unerbittliches Licht dringt ein;

Und vor mir dehnt es sich,

Öde, voll Entsetzen der Einsamkeit;

Dort in der Ferne ahn ich den Abgrund;

Darin das Nichts. –

Aber weiter und weiter

Schlepp ich mich fort;

Von Tag zu Tag,

Von Mond zu Mond,

Von Jahr zu Jahr;

Bis daß ich endlich,

Erschöpft an Leben und Hoffnung,

Werd hinstürzen am Weg

Und die alte ewige Nacht

Mich begräbt barmherzig,

Samt allen Träumen der Sehnsucht.

4

Weil ich ein Sänger bin, so frag ich nicht,

Warum die Welt so still nun meinem Ohr;

Die eine, die geliebte Stimme fehlt,

Für die nur alles andre war der Chor.

5

Und am Ende der Qual alles Strebens

Ruhig erwart ich, was sie beschert,

Jene dunkelste Stunde des Lebens;

Denn die Vernichtung ist auch was wert.

6

Der Geier Schmerz flog nun davon,

Die Stätte, wo er saß, ist leer;

Nur unten tief in meiner Brust

Regt sich noch etwas, dumpf und schwer.

Das ist die Sehnsucht, die mit Qual

Um deine holde Nähe wirbt,

Doch, eh sie noch das Herz erreicht,

Mutlos die Flügel senkt und stirbt.

Mich interessiert der Zusammenhang mit Goethes „Marienbader Elegie“.

In beiden Fällen ein Selbstzitat als (eine Art) Motto (bei Goethe Tasso„, bei Storm „Trost), in beiden Fällen ein traumatisches Erlebnis, in beiden Fällen durch Kunst gebändigt, doch in unterschiedlicher Weise. 

Goethe:Sie trennen mich – und richten mich zugrunde.“  Bei Storm „Mutlos die Flügel senkt und stirbt.“   stirbt die Sehnsucht, an ihre Stelle tritt das literarische Werk. Das Gedicht selbst ist – anders als das von Goethe – kein Meisterstück, aber die Meisterwerke auf dem Gebiet der Novellen folgten.

Bei „eh sie noch das Herz erreicht, […]  und stirbt.“ klingt bei uns Heutigen leicht Rilkes „und hört im Herzen auf zu sein“ aus dem „Panther“ an.

Juni 2018
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